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Tuesday, February 20, 2018
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Das klassische Erbe der Makroökonomie – Anmerkungen zu einem vernachlässigten Thema
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Das klassische Erbe der Makroökonomie – Anmerkungen zu einem vernachlässigten Thema

3 pages · 1.79 EUR
(September 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Gibt man der Makroökonomie, wie es einer angemessenen theoriegeschichtlichen Perspektive entspricht, ein keynesianisches Fundament, so besteht ihre methodische Basis aus einer Werttheorie, die sich von der klassischen, tauschtheoretisch fundierten Version abgrenzt und an deren Stelle eine Theorie der Einkommensbildung und ihrer Komponenten, rückführbar auf die fabulöse (Einkommens-)Gleichung Y = C + I, setzt. Aus der Allokationstheorie ist eine Beschäftigungstheorie geworden. Bei der Einkommensbildung figurieren die Komponenten als Strömungsgrößen, werden also in Zeiteinheiten (1/t) gemessen; im einfachsten Fall lassen sie sich in Konsum (C) und Investition ( I ) gliedern. Dabei symbolisiert I ökonomische Dynamik im Sinne eines nicht konsumierten Einkommens, definiert als Y – C; sie schließt den Grenzfall einer Investion von Null und damit, in ökonomische Kategorien übersetzt, den Fall einer stationären Ökonomie ein.


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Prof. Dr. Hajo Riese
Hajo Riese

em. Professor für Wirtschaftspoliitk und Wirtschaftsgeschichte der FU Berlin. Mitherausgeber der Buchreihe "Studien zur monetären Ökonomie" im Metropolis-Verlag.

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