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Saturday, May 19, 2012
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Franz-Theo Gottwald

Esst anders!

Vom Ende der Skandale. Über inspirierte Bauern, innovative Handwerker und informierte Genießer

"Agrarkultur im 21. Jahrhundert"

205 pages · 18.00 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-89518-853-4 (February 2011)

 
lieferbar in stock
 
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Description

Das Leitbild einer Ökologie der kurzen Wege steht im Zentrum der von Professor Gottwald entwickelten agrarethischen und ernährungskulturellen Überlegungen zur Ernährungswende. Ohne eine ethische und politische Wende, die sich an Gerechtigkeit, Souveränität, der Würde des Lebens und an der Re-Regionalisierung orientiert, werden Lebensmittelskandale, Pandemien, Tierquälerei und Umweltverbrauch notwendige Folgen der städtischen Essgewohnheiten bleiben. Das Buch verdeutlicht, warum wir so leben, wie wir essen und warum wir jetzt anders essen müssen, damit auch künftige Generationen noch gut zu essen haben. Eine ökologische Agrar- und Ernährungskultur ist nachhaltig, kann die Welt ernähren und trägt zum Erhalt von Vielfalt bei Pflanzen und Tieren sowie von multifunktionalen bäuerlichen Betrieben bei. Die Wende liegt in der Hand von Gemeinschaften aus Bauern, Verarbeitern, Vermarktern und Kunden, die Gesundheit, Genuss und Zukunftsverantwortung rund um Essen und Trinken anstreben.

known reviews by the publisher (abridgements)

UmweltzentrumBraunschwieg e.V., http://www.umweltzentrum-braunschweig.de/index.php?id=36 (Uwe Meier)  [ to top ]

"Die konventionelle und ökologische Landwirtschaft werden unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Entwicklung verglichen. Biotechnologie wird kritisch beleuchtet und bei der Beurteilung nachhaltiger Wirtschaft nicht nur auf Ressourcenschonung, sondern auch auf die Folgen für Natur, Lebensraum und Gesellschaftspolitik hingewiesen.

Gottwald setzt die Agrarkultur in einen ethisch-kulturellen Kontext und eröffnet damit neue Sichtweisen. Esskultur steht in einer engen Beziehung zur Produktion der Lebensmittel ? zur Agrikultur. Letztendlich werden diese Kulturen in die Lebenskultur eingebettet, der sich die Kulturpolitik zu widmen habe.

Dieses Buch ist ein in acht Kapitel gegliederter Appell, nicht nur anders zu essen sondern auch anders zu leben. Gleichzeitig sind das derzeit geltende Wertesystem zu überdenken und Informationen von Wirtschaft und Politik zu hinterfragen."



Bibliotheksnachrichten 2/2011, S. 215 (Walter Spielmann)  [ to top ]

"Das klingt zunächst abstrakt. Doch wenn im Einzelnen von der "Praxis ökologischer Landwirtschaft", von der "Würde des Lebens", vom "Mitgeschöpf Tier", von einer "zukunftsfähigen Entwicklung des Landes" und nicht zuletzt "von der Lust, informiert zu essen und zu trinken", die Rede ist, dann mag man/frau ahnen, wie reizvoll und im besten Fall auch nachhaltig sinnvoll es sein kann, diesen Band zur Hand zu nehmen."

Rundschau für Fleischhygiene und Lebensmittelüberwachung, 5/2011 (Margit Schoo)  [ to top ]

"Dieses Buch ist ein in 8 Kapitel gegliederter Appell, nicht nur anders zu essen sondern auch anders zu leben. Gleichzeitig sind das derzeit geltende Wertesystem zu überdenken und Informationen von Wirtschaft und Politik zu hinterfragen.

Die konventionelle und ökologische Landwirtschaft werden unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Entwicklung verglichen. Biotechnologie wird kritisch beleuchtet und bei der Beurteilung nachhaltiger Wirtschaft nicht nur auf Ressourcenschonung, sondern auch auf die Folgen für Natur, Lebensraum und Gesellschaftspolitik hingewiesen.

Lebendige Erde 3/2011, S. 53 ()  [ to top ]

"Welche Wege führen zur Agrarkultur des 21. Jahrhunderts? Wie kann sie ökologisch und nachhaltig gestaltet werden, auch die Ernährungskultur? Dazu braucht es kulturelle Grundlagen, Werte, wie sie im Ökolandbau verbreitet sind. Gottwald, Theologe, Vorstand der Schweisfurth-Stiftung und Hochschullehrer für Agrar-Umwelt und Ernährungsethik, geht den ethischen Dimensionen eines nachhaltigen Landbaus nach und beschreibt Nachhaltigkeit als "In-Beziehung-Sein", z.B. zwischen Stadt und Land, aber auch zu den Mitgeschöpfen."


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the author
Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald
Franz-Theo Gottwald ist seit 1988 Vorstand der Schweisfurth-Stiftung für nachhaltige Ernährungswirtschaft in München. Als Honorarprofessor für Agrar-, Umwelt- und Ernährungsethik forscht und lehrt er an der Humboldt Universität Berlin. Mit der Shanghai Academy of Social Sciences vermittelt er seit 2003 als Gastprofessor Wissen um nachhaltige Entwicklung an chinesische Unternehmer und Wirtschaftsführer sowie an Vertreter der politischen Administration verschiedener chinesischer Provinzen. Auch in Deutschland berät er Ministerien in der Gestaltung von Politikfeldern, die mit Umwelt, Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie mit Verbraucherschutz zu tun haben.
known reviews by the publisher
  • UmweltzentrumBraunschwieg e.V., http://www.umweltzentrum-braunschweig.de/index.php?id=36 more...
  • Bio Austria Salzburg 9/2011
  • Bibliotheksnachrichten 2/2011, S. 215 more...
  • Rundschau für Fleischhygiene und Lebensmittelüberwachung, 5/2011 more...
  • Lebendige Erde 3/2011, S. 53 more...
  • Slow Food Deutschland e..V., 17. März 2011
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