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Sunday, October 22, 2017
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Geld! Welches Geld?

Geld als Denkform

"Kritische Studien zu Markt und Gesellschaft"  · volume 10

341 pages ·  34.80 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-7316-1241-4 (November 2016 )

 
 

Eine begriffliche und interdisziplinäre Analyse des Geldes, die im vorliegenden Band dokumentiert ist, lässt in den traditionellen Geldtheorien einen blinden Fleck erkennen. Geld ist weder nur ein Gegenstand der Gesellschaftstheorie noch nur ein Instrument wirtschaftlichen Handelns. Seine Verwendung prägt - zumeist unbewusst - Denkformen, im Alltag nicht weniger als in den Wissenschaften. Wir denken stets mit ihm, nicht mehr aber über es nach. Mögliche Wege grundlegender Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft bleiben so unerkannt.

Die in diesem Band versammelten Beiträge entfalten diesen Gedanken für die Ökonomie wie auch für scheinbar entfernt liegende Teile der Natur-, Kultur- und Geisteswissenschaften. Sie loten Formen kritischer Selbstreflexion in Theorie und Praxis ebenso aus wie Möglichkeiten grundlegend neuen Denkens "jenseits" des Geldes.

Silja Graupe, Karl-Heinz Brodbeck
Vorwort

Karl-Heinz Brodbeck
Geld als Denkform. Sprache, Mathematik und die Einheit der monetären Vergesellschaftung

Walter Otto Ötsch
Geld und Raum. Anmerkungen zum Homogenisierungsprogramm der beginnenden Neuzeit

Richard Seaford
Money and the Construction of the Inner Self in Ancient Greece

Silja Graupe
Geld als Denkzwang? Auswege aus dem Gefängnis der Ökonomie

Sybille Krämer
Medialität, Performativität und Sprachförmigkeit des Geldes. Drei Dimensionen über das Geld als Denkform zu reflektieren

Annika Schlitte
Gaben und Ausgaben. Geld und soziale Beziehungen im Spiegel einer Philosophie der Gabe

Carsten Herrmann-Pillath
Georg Simmel's Theory of Money and its Relevance for Current Neuroeconomics and Psychology

Florian Boukal
Vom Fußabdruck zum Handabdruck. Impulse für ein neues Nachhaltigkeitsverständnis

Harald Schwaetzer
Gabe oder Geld? Zwei Denkformen bei Franz von Baader

Hans Wagenmann
"Im Zwischen" von Geld und Bewegung

Karl-Heinz Brodbeck
Geldtheorie im interdisziplinären Kontext. Rückblick und Ausblick
PS, Dreier-Serie für 24. Dezember 2016 ()

"Beim andern Symposium ging es um "Geld als Denkform", ja als Denkzwang, wie es Silja Graupe sieht. Je mehr gesellschaftliche Bereiche kapitalistischen Märkten und damit der vermeintlich rationalen Kalkulation unterworfen werden, desto stärker wirken auch jene "mentalen Strukturen", die den Ausbruch aus dem ökonomischen Gefängnis erschweren. Preise, Berechnungen, Buchhaltung mit Geldwerten rundum. "Es ist, als hätten wir uns immer schon dazu entschieden", all die Sachzwänge zu akzeptieren. Wenn die Ökonomin und Philosophin die "lebenspraktische und zugleich ethische Frage" stellt, inwieweit wir dies wirklich zulassen wollen, kommt frische Luft in die Enge, ein Hauch von Utopie. Wie, wenn wir vermehrt andere Formen des Austausches pflegten? Wären alte Formen der "Gabe" zu erneuern, fragt eine Kollegin, die solidarische Spende? Ein weites Feld."


the authors
Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck
Karl-Heinz Brodbeck em. Professor für Volkswirtschaftslehre, Statistik und Kreativitätstechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Würzburg, und an der Hochschule für Politik, München. Forschungsgebiete: Wirtschaftsphilosophie, Geldtheorie, Wirtschaftsethik, Kreativitätsforschung, buddhistische Philosophie. [more titles]
Prof. Silja Graupe
Silja Graupe Professorin für Ökonomie und Philosophie, Leiterin des Instituts für Ökonomie und Vizepräsidentin an der Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues [more titles]
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  • "frische Luft in die Enge" ...
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