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Monday, November 20, 2017
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Geld und Kredit: eine €-päische Perspektive

2., überarbeitete Auflage · 230 pages ·  19.80 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-7316-1219-3 (July 2016 )

 
lieferbar in stock
 

In dieser Veröffentlichung werden Geld und Kredit mithilfe einer bilanziellen Betrachtung erklärt. Die vereinfachten Bilanzen, welche Forderungen und Verbindlichkeiten abbilden, werden für die wichtigsten Akteure erklärt. Wie schöpft eine Zentralbank Geld? Wie vergibt eine Geschäftsbank einen Kredit, und braucht sie dazu vor eine Ersparnis? Wie begibt der Staat eine Staatsanleihe, wo hat er sein Konto und was bedeutet das für die T-Konten der anderen Akteure? Die gewählte Methodologie ermöglicht ein Verständnis der wesentlichen bilanziellen Zusammenhänge einer Volkswirtschaft und bietet dadurch eine alternative Sicht auf die €-päischen Themen. So folgt auf die Vorstellung der modernen Geldtheorie ein kurzes makroökonomisches Modell, welches auf den geldtheoretischen Erkenntnissen beruht. Dieses wird in der Folge auf die Eurozone angewandt. Durch die Analyse wird deutlich, dass die Probleme mit der Staatsverschuldung nicht der Auslöser, sondern eine Folge der aktuellen Krise sind. Grundlegendes Problem für den Wirtschaftskreislauf sind die Spätfolgen der Immobilienkrisen in Spanien und Irland.

KenFM , 18. Juni 2017 ()

Anmoderation des Intervies bei KenFM

Der Euro leidet an einer zerstörerischen Fehlkonstruktion. Kein Land der Euro-Zone kann ihn an die eigene Volkswirtschaft individuell durch Auf- oder Abwertung anpassen. Vor der Einführung dieser Gemeinschaftswährung war jedes Land in Europa bezüglich der eigenen Währung souverän. Wenn der Export der heimischen Waren stagnierte, konnte ein Staat über die Abwertung des eigenen Geldes die Produkte gegenüber der Konkurrenz einfach billiger und somit attraktiver machen. Dieser Mechanismus hatte einen synchronisierenden und damit stabilisierenden Effekt auf ganz Europa und die Welt, und wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht umsonst in Bretton Woods festgelegt. Flexible Wechselkurse sind nötig, solange Volkswirtschaften sich massiv voneinander unterscheiden. Das ist bis heute der Fall. Die Einführung des Euros kann man mit einer elektronischen Einspritzanlage vergleichen, die nur eine Einstellung kennt und mit dieser starren Einstellung im gesamten Fuhrpark eines Konzerns verbaut wurde. Ob Schwerlaster, Sportwagen, SUV, Bus oder Oldtimer, alle bekommen dasselbe Gemisch ohne Rücksicht auf das individuelle Einsatzgebiet des Fahrzeuges. Ist beispielsweise die Einstellung für den Sportwagen perfekt, lässt sie den LKW gar nicht erst anspringen, während der Oldtimer beim Stop-and-Go chronisch absäuft. Jede Anpassung am Einspritzsystem würde immer den gesamten Fuhrpark betreffen. Das kann nicht funktionieren, und jeder Autobauer weiß das.

Bei der Einführung des Euros waren offensichtlich "Mechaniker" am Werk, die von Tuten und Blasen keine Ahnung hatten. Der Euro wird scheitern, oder aber die Staaten, die ihn nicht verkraften, werden sich von ihm verabschieden müssen. Tun sie das nicht, wird ihr Preis für den Euro, neben der schon jetzt enormen Jugendarbeitslosigkeit, ein Ruck ins neofaschistische Lager sein. Dieser Virus wird Europa zerstören.

KenFM sprach mit Dirk Ehnts über den Status quo der Gemeinschaftswährung Euro und seine politische Wirkung auf die unterschiedlichen Volkswirtschaften des Kontinents. Ehnts ist Diplom-Volkswirt in Staatswissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geldtheorie, Außenhandel und die Entwicklungsökonomie der sogenannten "Finanzmärkte". In seinem bahnbrechenden Buch "Geld und Kredit - eine €-päische Perspektive" erklärt er u.a., warum der Euro selbst für die Nationen, die ihn eingeführt haben, eine Fremdwährung bleibt, warum die EZB nicht wie angenommen die Geldmenge in der Euro-Zone bestimmt, und warum Staaten generell nicht auf Steuereinnahmen angewiesen sind, um haushalten zu können.

Das Buch ist Sprengstoff. Der Autor ist ein absoluter Experte auf einem Gebiet, das uns alle betrifft, wenn wir mit Euros bezahlen.



Interview mit Dirk Ehnts vom 18.06.2017

KenFM sprach mit Dirk Ehnts über den Status quo der Gemeinschaftswährung Euro und seine politische Wirkung auf die unterschiedlichen Volkswirtschaften des Kontinents.

»In seinem bahnbrechenden Buch "Geld und Kredit - eine €-päische Perspektive" erklärt er u.a., warum der Euro selbst für die Nationen, die ihn eingeführt haben, eine Fremdwährung bleibt, warum die EZB nicht wie angenommen die Geldmenge in der Euro-Zone bestimmt, und warum Staaten generell nicht auf Steuereinnahmen angewiesen sind, um haushalten zu können.

Das Buch ist Sprengstoff. Der Autor ist ein absoluter Experte auf einem Gebiet, das uns alle betrifft, wenn wir mit Euros bezahlen.«

Sehen Sie sich hier ein mit dem Autor geführtes Interview an.

Aktuelle Aufsätze des Autors zum Thema:

Die Theorie des Geldmultiplikators ist ein neoklassischer Irrtum

Das Geld kommt aus dem Nichts

"Das Buch von Dirk Ehnts ist eine originelle und stimulierende Einführung in die Geldtheorie und Geldpolitik. Studenten sei sie als wichtige Ergänzung zu herkömmlichen Texten empfohlen."

- Ulrich Bindseil, Generaldirektor, General Market Operations, EZB

"Das aktuell beste Buch zum 'Wesen des Geldes'. Dirk Ehnts Werk gehört nicht nur als Pflichtlektüre in die Hand jeder/s Studierenden aller Studiengänge mit ökonomischen Bezug, sondern sollte auch als wichtigstes Antrittsgeschenk allen Abgeordneten des Bundestags und des Europaparlaments ausgehändigt werden. Dies wäre der beste Schutz vor unsinnigen finanzpolitischen Entscheidungen und damit ein wirtschaftlicher kaum zu überschätzender Gewinn für unsere Gesellschaft.”

- Günter Grzega, Vorstandsvorsitzender a. D. bei Sparda-Bank München eG, Mitglied des Senats der Wirtschaft Deutschland

"Dirk Ehnts ist einer der wenigen Volkswirte im deutschsprachigen Raum, der nicht mit den klassischen Gleichgewichtsmodellen, sondern anhand eines empirisch-bilanziellen Ansatzes die zentralen Zusammenhänge in einer modernen Geldwirtschaft darstellt. Die Lektüre ist für jeden Praktiker in der Finanzindustrie, der sich für die größeren Zusammenhänge interessiert, unerlässlich."

- Alex. Hofmann, Geschäftsführer bei Jefferies & Company in Frankfurt a. M.

"Es gibt nur ganz wenige Ökonomen, die, wie Dirk Ehnts, aus einer konsequent gesamtwirtschaftlichen Analyse heraus Europas Geldsystem analysieren und praktikable Lösungen anbieten."

- Heiner Flassbeck, ehemals Chefökonom der UNCTAD, Herausgeber Makroskop

"Dirk Ehnts erklärt didaktisch sehr gut aufbereitet die Funktionsweise eines modernen Geld-und Kreditsystems und zeigt die entscheidenden Ursachen ebenso wie geeignete Lösungsansätze zur Überwindung der Eurokrise auf."

- Harald Hagemann, Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Hohenheim


the author
Prof. Dr. Dirk H. Ehnts
Dirk H. Ehnts Dozent für Volkswirtschaftslehre am Bard College Berlin - A Liberal Arts University. [more titles]
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