Description
H. Hoffmann: Postkeynesianische Ökonomie - Übersicht und
Orientierung - K. Kühne: Michal Kalecki - ein präkeynesianischer
Postkeynesianer - K. Dietrich: Joan Robinsons "Golden Age"
- H.D. Kurz: Elastizität der industriellen Produktion, Kapitalakkumulation
und Einkommensverteilung - B. Schefold: Über Änderungen in
der Zusammensetzung des Endprodukts - J. Kromphardt: Die "Neue
Keynesianische Makroökonomie" - H. Riese: Aspekte eines monetären
Keynesianismus - O. Kotheimer: Kommentierte Auswahlbibliographie.
known reviews by the publisher (abridgements)
Weltwirtschaftliches Archiv, 3/1988, S. 594-595 (Jens Haass)
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"Die in dem vorliegenden Sammelband zusammengefaßten Beiträge (bis auf den von Schefold sämtlichst Originalbeiträge) vermitteln nicht nur insgesamt einen ausgezeichneten Überblick über die verschiedenen Strömungen und Ansätze innerhalb der postkeynesianischen Ökonomie, sondern greifen direkt in das aktuelle Geschehen auf mehreren Schauplätzen theoretischer Kontroversen ein. Letzteres gilt speziell für die Beiträge von Kurz, Schefold und Riese, ersteres für die übrigen Beiträge. Hoffmann, in seinem einleitenden Übersichtsartikel, resümiert die wesentlichen Entwicklungsstufen und zentralen Elemente des Postkeynesianismus vor allem in seiner 'Cambridge'-Version. Dabei wird deutlich, daß bei allen Gegensätzen die verschiedenen postkeynesianischen Ansätze gemeinsam von einem tiefen Mißtrauen gegenüber der Funktionsweise, Leistungsfähigkeit und Stabilität marktwirtschaftlicher Prozesse gekennzeichnet sind. Dies schließt allerdings nicht aus - und dies zeigt auch Kromphardts Auseinandersetzung mit der 'Neuen Keynesianischen Makroökonomie' , daß manchem zunächst als Gegenentwurf zur Neoklassik gedachten Ansatz die Vereinnahmung z.B. als 'irrelevanter' Spezialfall der allgemeinen Gleichgewichtstheorie drohen kann."
ZWS - Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialwissenschaft. 1/1989, S. 149-154 (Fritz Helmedag)
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"Dennoch läßt sich die ausschließliche Nennung von Keynes, Kalecki und Sraffa im Untertitel rechtfertigen. Ihr hat in Anlehnung an Eichner die Unterscheidung des Postkeynesianismus in drei Grundströmungen Pate gestanden, die mit diesen Autoren personifiziert werden. Darauf weist auch Hubert Hoffmann hin (S. 25), der die schwierige Aufgabe, eine inhaltsreiche und kompetente, aber gleichwohl kompakte Einführung vorzulegen, mit Bravour gemeistert hat. Dieser Artikel dürfte insbesondere für 'Anfänger', die eine nicht überladene Information über die zentralen Streitpunkte zwischen Neoklassikern und Postkeynesianern suchen, von hohem Nutzen sein. Auf S. 27 findet sich z.B. eine recht brauchbare Übersicht, die die Gegensätze zwischen Neoklassik und Postkeynesianismus in wichtigen Fragen wiedergibt. ...
Insgesamt gesehen präsentiert sich eine glückliche und gut lesbare Auswahl von Beiträgen. Dem Buch ist eine weite Verbreitung und - wichtiger noch - eine interessierte und kritische Leserschaft zu wünschen."