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Friday, June 22, 2018
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Die ewige Krise

Warum wir aus der (Wirtschafts-)Krise nicht herauskommen

283 pages ·  28.00 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-89518-975-3 (September 2012 )

 
 

Bücher, Aufsätze, Interviews und Talkshows hat es doch wahrlich genügend zur Finanzkrise gegeben. Und nun kommt noch so ein Buch daher, viel zu spät, die Krise schien längst überwunden, zumindest in Deutschland. Der Schein trügt - die Verschuldung der Staaten und vor allem vieler Finanzinstitute ist nach wie vor exorbitant hoch. In der zweiten Jahreshälfte 2012 droht das Euro-System zu kollabieren und damit auch Deutschland in den Abgrund zu reißen.

Dieses Buch versucht, die tieferliegenden Ursachen für derartige Finanzkrisen aufzuspüren. Dass die derzeitige Krise keine reine Wirtschaftskrise verkörpert, sondern vielmehr eine Krise der westlichen Staaten und ihrer kulturellen sowie moralischen Fundamente darstellt, wird von den Autoren systematisch herausgearbeitet.

Dazu werden nicht nur die Dogmen in der Wirtschaftswelt, wie die Selbstheilungskraft der Märkte oder die Fiktion des "homo oeconomicus", einer kritischen Prüfung unterzogen, auch das herkömmliche Verständnis von Wirtschaften unter ethischen Anforderungen wird näher beleuchtet. Die Verfasser sind der Meinung, dass Wirtschaften keinen Selbstzweck verkörpert, sondern per Saldo einen nicht nur materiellen Nutzen für die Gesellschaft erbringen muss.

Insbesondere sozio-kulturelle Ursachen für Wirtschaftskrisen werden als die eigentlichen Ansatzpunkte für ein umfassendes Verständnis betrachtet. Hierzu gehören kontraproduktive Einstellungen und Verhaltensweisen, die auf kurzfristigem und linearem Denken basieren, aber auch das zu beobachtende "Herdentier"-Verhalten beim Massenkonsum oder bei Anlagestrategien. Dort wo es sinnvoll erscheint, werden Erkenntnisse der Hirnforschung genutzt, um zu fundierten Erklärungen beizutragen. Zum Schluss werden Einschätzungen der Verfasser zur wirtschaftlichen Entwicklung und mögliche Lösungswege aus der Krise aufgezeigt.


"Die Aufarbeitung der zurückliegenden oder, je nach Sichtweise, immer noch schwelenden Finanz- und Wirtschaftskrise hat bereits zahlreiche Werke hervorgebracht. Dieses hier geht neu an die Sache heran und gräbt erheblich tiefer als manche andere Bücher - z. B. was sozioökonomische Gegebenheiten wie den Konsumwahn oder das verkürzte Menschenbild der Ökonomie betrifft. So kann das Autorengespann mit dem einen oder anderen unbekannten Aspekt punkten. Allerdings kommt es dabei häufig etwas professoral daher, nicht zuletzt wegen des ausgiebigen Zitierens anderer Autoren. Lesenswert, aber alles andere als leichte Kost zum schnellen Überfliegen, meint getAbstract und empfiehlt das Buch allen, die sich privat oder beruflich mit Wirtschaftswissenschaften befassen und sich nicht mit den altbekannten, überholten Erklärungsmustern zufriedengeben möchten.[...]"

Lesen Sie hier den kompletten Text von getAbstract.




the authors
Prof. Dr. Armin Müller
Armin Müller ist Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Hoch schule Ingolstadt.
Prof. Dr. Torsten Graap
Torsten Graap ist Professor für Sozioökonomie und Rechnungswesen an der Hochschule Ingolstadt.
known reviews by the publisher
  • "geht neu an die Sache heran und gräbt erheblich tiefer als manche andere Bücher" ...
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  • Fachbuchkritik
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