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Montag, 17. Dezember 2018
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How to get and stay rich and happy

Über Wohlstand, Wachstum und Verteilung

228 pages ·  24.80 EUR (incl. VAT and Free shipping)
ISBN 978-3-7316-1115-8 (October 2014 )

 
 

Geld zu haben, ist für alle Entscheidungseinheiten vorrangig wichtig. Doch wie und woher kommt man zu Geld? Man muss an der Verteilung des Volkseinkommens einer möglichst florierenden Volkswirtschaft beteiligt sein. Es reicht aus für ein glückliches Leben, wenn man in einem guten, friedlichen Land leben und arbeiten kann sowie "fair" am Volkseinkommen und am politischen Geschehen beteiligt ist.

"Gerechtigkeit" interessiert dabei wieder mehr. Seit den 1980er Jahren und der Abschaffung der "Verteilungstheorien" an den Universitäten bahnt sich nämlich in den offenen Volkswirtschaften mit weltweit dominantem Kapitalismus ein Wandel der Perspektiven an: Weg vom wachsenden, gerecht verteilten Volkseinkommen für das Staatsvolk, hin zur betriebswirtschaftlich möglichst kostengünstigen Beschäftigung von Arbeitskräften in allen Ländern! Mit den überall präsenten Finanzoligarchen und ihrem Einfluss wächst ein noch unerschlossenes ordnungspolitisches Problem der globalisierten Welt heran, das Sprengkraft für alle marktwirtschaftlichen Demokratien herkömmlicher Art birgt.

Geht es nur um eine "Verfahrensgerechtigkeit", mit der man sich auf alle möglichen Ergebnisse der "Maschinerie" marktwirtschaftliche Demokratie einlässt? Oder bleibt doch eine "Ergebnisgerechtigkeit" im politischen Konsens relevant? Neben den reinen Marktmechanismen scheinen die Demokratiemechanismen des Staatsaufbaus im praktischen Leben wichtiger zu werden. Das vorliegende Buch will dazu anregen, einigen altbekannten Grundfragen wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen und dabei neue Akzente zu setzen. Ehe man über Verteilung redet, müssen freilich Entstehung und Wachstum volkswirtschaftlichen Wohlstandes beleuchtet werden.

Südwestpresse, 5.12.2014 ()

"Ausgangspunkt für Wagner ist das menschliche Streben jedes Einzelnen nach "Wohlstand" und "Glück" aus volkswirtschaftlicher Sicht. Zwar seien Glück und Lebenszufriedenheit nicht notwendig mit privatem Reichtum verknüpft, meint der Professor. Dennoch bedürften sie gewisser ökonomischer "Grundlagen", konkret: eines "gerechten Anteils am Volkseinkommen". Damit rückt für ihn die Frage nach der Verteilung nach vorn, die er durch zunehmende Globalisierung, Monopole und die Entstehung von Finanzoligarchien bedroht sieht. ... Ein Kernproblem stellt für den volkswirtschaftlichen Querdenker das Wachstum des Volkseinkommens mit hinreichend vielen Arbeitsplätzen für die vermögenden Massen dar, was in freiheitlichen Gesellschaften nicht weniger wichtig sei als eine "faire" Verteilung des Reichtums. Für ebenso notwendig hält er auch "eine anregende und sichere Rechts- und Geldordnung sowie ein in etwa stabiles Staatsvolk. Demgegenüber stehen in seiner Sicht ständige Veränderungen im Wirtschaftsleben: ergiebigere Produktionsverfahren, neue und bessere Produkte sowie institutionelle und organisatorische Verbesserungen. Innovatoren - also hoch motivierte und risikobereite unternehmerische Leute in der Privatwirtschaft - seien in freiheitlichen Gesellschaften mit Marktwirtschaft zentral wichtig, findet Wagner. Die Kehrseite davon: höchst ungleiche Verteilungen von Einkommen und Lebenschancen, die in freiheitlichen Gesellschaften (aber nicht nur da) leider eine Regelerscheinung seien."

"Die Verteilungstheorie als Krönung der Wirtschaftstheorie" - ein Interview mit Professor Dr. Adolf Wagner von Nathalie Freitag

Der Autor
Prof. Dr. Adolf Wagner
Adolf Wagner

Universitätsprofessor Leipzig u. a. O. (mit Lehraufträgen der TU Chemnitz und der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen), Mitarbeit im Ausschuß für "Evolutorische Ökonomik" des Vereins für Socialpolitik (seit Gründung), Mitherausgeber der "Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik" (seit 1983). Zuvor Professor an der Fachhochschule Reutlingen und den Universitäten Marburg, Tübingen und Leipzig.

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