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Thursday, June 21, 2018
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Ökonomisch-kulturalistische Voraussetzungen der Unterscheidung zwischen kommerzieller und nichtkommerzieller Sharing Economy
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Ökonomisch-kulturalistische Voraussetzungen der Unterscheidung zwischen kommerzieller und nichtkommerzieller Sharing Economy

28 pages · 4.82 EUR
(December 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Hören wir das Wort "Unternehmen", so denken wir zumeist oder in erster Linie an erwerbswirtschaftlich orientierte Unternehmen oder For-Profit-Organisationen. Unternehmenstypologien, wie sie in der BWL in Grundlagenveranstaltungen gelehrt werden, stellen ein breiteres Spektrum an Organisationsvielfalt dar, das jedoch in das BWL-Studium bisher kaum Eingang findet. Beispiele dafür sind Öffentliche Haushalte (ihr Studium bleibt speziellen Studiengängen wie der Verwaltungslehre überlassen), private Haushalte und Non-Profit-Organisationen.

So betrachtet, scheint die BWL an Vielfalt nicht interessiert zu sein. Ein Grund für eine solche Einschränkung des Erkenntnisinteresses kann in der Geschichte der BWL gesehen werden, die viel mit Existenzberechtigung und Abgrenzung zu tun hat. Schönpflug hat ursprünglich einen weiten Begriff der Einzelwirtschaft vertreten, der "alle Einheiten der Wirtschaft" umfasst, „die leistend und Leistungen verbrauchend am allgemeinen Wirtschaftsprozess beteiligt sind". Im Vergleich mit der heutigen engen Fassung des Erkenntnisobjekts der BWL ist der Vorschlag von Schönpflug, in der Einzelwirtschaft das Erkenntnisobjekt zu sehen, deutlich breiter.


quotable essay from ...
Unternehmen der Gesellschaft
Forschungsgruppe Unternehmen und gesellschaftliche Organisation (FUGO) (Hg.):
Unternehmen der Gesellschaft
the authors
Prof. Dr. Michaela Haase
Michaela Haase

ist Vertretungsprofessorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- Nürnberg und Privatdozentin im Marketing-Department der Freien Universität Berlin.

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Prof. Dr. Doreén Pick
Doreén Pick

Professorin für Allgemeine BWL, Marketing und Internationale Wirtschaft an der Hochschule Merseburg. Forschungsschwerpunkte: Dienstleistungsmarketing und Relationship Marketing, insbesondere Kundenabwanderung und -rückgewinnung.