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Samstag, 15. Dezember 2018
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Städtebaukunst und ökologische Stadtentwicklung
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Städtebaukunst und ökologische Stadtentwicklung

Zur kulturellen Passung der zukunftsfähigen Stadt

14 pages · 2.25 EUR
(December 2011)

 
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Aus der Einleitung:

Bei der Energiewende geht es insbesondere auch um Fragen der Passung. Wie lässt sich das Energiesystem insgesamt transformieren bzw. wie lassen sich die neuen Elemente in die vorhandenen Strukturen einpassen und zugleich die überkommenen Strukturen adäquat modernisieren? Ein wichtiger Aspekt hierbei ist die Frage der funktional-ästhetischen Passung. Mit eben dieser Thematik hat sich Georg Winter schon früh auseinandergesetzt. Es ist ihm seit langem ein besonderes Anliegen, den ökologisch-baubiologischen Industrie- und Bürohausbau mit baukulturellen Ansprüchen zu verknüpfen. Hierin besteht eine konkrete Manifestation des ganzheitlichen Verständnisses seines Winter-Modells. Dieses Modell vermag auch fruchtbar die noch anspruchsvolleren, weil komplexeren, Aufgaben der ökologischen Stadtentwicklung zu unterstützen, die hier im Fokus stehen soll.

Die aktuelle Diskussion über die, zumeist als negativ befürchteten, Auswirkungen der Energiewende auf die Städte trifft zugleich auf innerfachliche Debatten in den Städtebau- und Architekturwissenschaften um stadtentwicklungspolitische und baukulturelle Aspekte. Dass mit den (relativ) neuen Herausforderungen der Energiewende und des ökologischen Stadtumbaus das Themen- und Diskussionsfeld eine wesentliche Erweiterung erfährt, macht die Sache jedenfalls nicht einfacher. Zugleich stehen offensichtlich nicht genügend Fachleute zur Bewältigung dieser Herausforderungen zur Verfügung. So lässt sich aus einigen Debattenbeiträgen herausdestillieren, dass schon seit längerer Zeit die Ausbildung von Stadtplanern nicht den aktuellen Anforderungen entspricht.

Angesichts der erdrückenden systemischen Interdependenzen im Kontext der Thematik ist es verwunderlich, dass immer noch die meisten Analysen, Problembeschreibungen und Lösungsvorschläge auf unterkomplexen, linearanalytischen und disziplinär verengten Ansätzen beruhen. Der Beitrag zeigt einige dieser Interdependenzen auf und diskutiert notwendige Folgerungen.


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Der Autor
Prof. Dr. Thomas Göllinger
Thomas Göllinger

Prof. Dr. rer. pol. habil. Thomas Göllinger vertritt an der Hochschule Konstanz (HTWG) die Arbeitsgebiete Energie- u. Ressourcenwirtschaft, systemisch-evolutorische Organisations- u. Managementlehre sowie Innovations- u. Nachhaltigkeits-Management. Zuvor war er nach wirtschafts-, natur- und systemwissenschaftlichen Studien sowie Promotion und Habilitation an der Universität Siegen langjährig als Projektleiter und Institutsvorstand beim Institut für ökologische Betriebswirtschaft (IöB) e.V. tätig.

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