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Montag, 17. Dezember 2018
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Vollgeld: Eine kritische Betrachtung aus (Monetär-) Keynesianischer Perspektive
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Vollgeld: Eine kritische Betrachtung aus (Monetär-) Keynesianischer Perspektive

28 pages · 4.29 EUR
(December 2017)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Das Vollgeld-Konzept hat nach der Finanzkrise 2008ff. und der vorangehenden Finanzblase nicht wenige Anhänger gefunden, die meinen, auf diese Weise derartige Ereignisse verhindern zu können. Wenzlaff/Löscher betrachten das Konzept aus monetär-keynesianischer Sicht, derzufolge (siehe Abschnitte 1 und 2) moderne Geldwirtschaften einer Stagnationstendenz vor allem aufgrund hoher Liquiditätspräferenz unterliegen. In Abschnitt 3 werden dann die Eckpfeiler des Vollgeld-Systems vorgestellt, in dem den Geschäftsbanken die Möglichkeit fast völlig genommen wird, Kreditschöpfung und Geldschöpfung zu betreiben. Unter anderem sollen damit als ungerechtfertigt betrachtete Privilegien der Geschäftsbanken beseitigt werden. Die Autoren kritisieren insbesondere, dass die Probleme von Inflation und Deflation gemäß monetaristischer Denkart als rein monetäres Phänomen behandelt und damit völlig unterschätzt werden. Dies gelte auch für die Schwierigkeit, Finanzmarktspekulationen und Vermögenspreisinflationen einzugrenzen. Schließlich werden die Probleme, die aus zu geringer gesamtwirtschaftlicher Nachfrage resultieren, kaum betrachtet. Dieser Kritikpunkt wird im Fazit der Autoren nochmals hervorgehoben.


quotable essay from ...
Keynes, Geld und Finanzen
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Keynes, Geld und Finanzen
Die Autoren
Ferdinand Wenzlaff
Ferdinand Wenzlaff

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für strategisches Management der Leuphana Universität Lüneburg, Mitglied der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Nachhaltiges Geld und Projektmitarbeiter für strategische Controllingaufgaben an der Universität Hamburg.

Anne Löscher
Anne Löscher

ist Doktorandin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Mitglied der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Nachhaltiges Geld. Sie engagiert sich beim Netzwerk Plurale Ökonomik, das sich für einen kritischen Umgang mit tradierten Lehrmeinungen in den Wirtschaftswissenschaften einsetzt.